Die Hoffnung des ewigen Lebens
übersetzt von Christian Odenwald (Fortsetzung des Kommentars zum Titusbrief)
Die Veränderung in unserem Leben geht mit der „Hoffnung des ewigen Lebens“ (3,7) einher. Paulus verwendet den Begriff „Hoffnung“ nicht wie wir es oft tun. Oft bedeutet Hoffnung nicht viel mehr als ein Wunsch, etwas, das wir gerne erleben würden, aber wovon wir tief im Inneren wissen, dass es wahrscheinlich nicht eintreffen wird. Die christliche Hoffnung ist sicher. Ewiges Leben ist nicht nur ein Wunschdenken; es ist das Ziel und die motivierende Kraft, das Lied, das in unseren Herzen spielt und uns vorantreibt.
Ewiges Leben ist nicht einfach ewige Existenz. Es wäre nicht sehr attraktiv einfach für immer zu leben. In Filmen, wo Menschen das Geheimnis zu einem langen Leben entdecken, wünschen sie sich letztendlich meistens, sie wären früher gestorben. Ein sehr langes Leben kann eine Last sein. Ewiges Leben hingegen ist anders. Die Betonung liegt nicht auf einer endlosen Abfolge von Tagen, Monaten und Jahren, sondern auf der Beschaffenheit dieses neuen Lebens. Als wir an Christus geglaubt haben, sind wir bereits in dieses ewige Leben eingetreten. Aber es wird sich noch in seiner ganzen Fülle über uns ergießen. Ewiges Leben ist Gottes Leben. Gott ist überfließend mit Leben, denn er ist der lebendige Gott.
Wir haben die Möglichkeit, ewiges Leben nicht nur zu besitzen, sondern ihm auch zu erlauben, uns zu besitzen. Das wird dann unser Ziel und die motivierende Kraft, die uns höher hinauf und tiefer hinein ruft. Wir sind durch das kostenlose Geschenk von Gottes Gnade gerechtfertigt. Er hat uns mit Christus gemeinsam zu Erben des ewigen Lebens gemacht. Lasst uns das Leben wirklich ergreifen und es in seiner Fülle leben! Wir sollten uns nicht mit blassen Nachahmungen oder bunten Ablenkungen zufriedengeben, sondern unser Äußerstes für das Echte geben.
Wie sieht das aus? Nach welchem Beweis für das Werk des Geistes sollen wir Ausschau halten, dass er uns mehr und mehr wie Christus macht? In welchen Schlüsselbereichen ist konkret Veränderung notwendig? Wie wir vermuten, gibt uns Paulus eine Menge von sehr praktischen und unmittelbaren Dingen zum Nachdenken, die wir nun betrachten werden.
Bewundernswerte Menschen in der Gesellschaft
Paulus spricht nun jeden in der christlichen Gemeinschaft an, wie wir unseren Glauben in der Welt um uns herum leben sollen.
„Erinnere sie, staatlichen Gewalten und Mächten untertan zu sein, Gehorsam zu leisten, zu jedem guten Werk bereit zu sein, niemand zu lästern, nicht streitsüchtig zu sein, milde zu sein, an allen Menschen alle Sanftmut zu erweisen!“ (Titus 3,1-2)
Das ist keine neue Lehre. Es dient zur Erinnerung, denn Paulus spricht hier über einige der zentralen, grundlegenden und charakteristischen Prinzipien, wie sich Christen in der Welt im Allgemeinen verhalten sollen.
Seine Anweisungen an Titus sprechen zwei Schlüsselbereiche an: Erstens die Einstellung gegenüber Menschen in Autorität und unser Verhalten, das daraus folgt. Zweitens die Einstellung gegenüber Menschen im Allgemeinen und unser Verhalten, das daraus folgt.
Unterordnung unter Amtsgewalt
Wenn wir darüber nachdenken, wie bewundernswerte Menschen in Beziehung zur ganzen Gesellschaft leben, mag die Unterordnung unter Regierung und Amtsgewalt nicht das erste sein, was uns in den Sinn kommt. Und doch macht es Sinn. Adam und Eva lagen genau in diesem Punkt falsch. Sie lehnten jede externe Autorität in ihrem Leben ab – in ihrem Fall war das Gottes Autorität. Sie entschieden, dass ihre Ideen genauso gut wie Gottes Ideen waren, wenn nicht besser. Sie wollten Dinge auf ihre Art tun und nicht auf seine. Sie entschieden, dass sie sich keiner anderen Autorität unterordnen müssen und nur ihren eigenen Willen tun wollen. Das war seither die standardmäßige Einstellung der Menschen!
Wenn das der Punkt ist, an dem unsere menschlichen Vorfahren etwas falsch gemacht haben, dann würden wir annehmen, dass das Evangelium darauf zu sprechen kommt. Und das tut es! Das Evangelium führt uns zu dem, was Paulus den „Glaubensgehorsam“ nennt (Römer 1,5). Es bringt uns zurück zu unserer richtigen Position des Vertrauens und der Abhängigkeit vom Schöpfer. Wir sollten uns daran erinnern, was das grundlegende christliche Bekenntnis ist: „Jesus Christus ist Herr“. Wenn er der Herr ist, dann bedeutet das, dass ich es nicht bin. Es heißt, dass ich ihm untergeordnet bin. „Wenn ihr mich liebt, so werdet ihr meine Gebote halten“, sagte Jesus (Johannes 14,15). Als Teil unseres Gehorsams gegen Gott müssen wir die Autoritäten, die er über uns gesetzt hat, respektieren und uns unterordnen.
Wenn wir einige Minuten darüber nachdenken, sollte uns klar werden, dass eine geordnete Gesellschaft oder sogar ein geordnetes Familienleben unmöglich ist, wenn Autoritäten nicht respektiert werden. Fußballmannschaften brauchen einen Kapitän und einen Trainer, wenn sie gut spielen wollen. Zusätzlich braucht man im Fußball einen Schiedsrichter, wenn überhaupt gespielt werden soll. Stellt euch vor, es gäbe keine Regeln oder keine Durchsetzung der Regeln. Es würde äußerstes Chaos herrschen. Eine Mannschaft hat womöglich elf Spieler, die andere 20. Wenn die Spieler sich danach fühlen, würden sie vielleicht einen Gegenspieler schlagen oder den Ball aufheben und ins Tor der Gegner werfen. Wenn man die Regeln abschaffen und den Schiedsrichter entfernen würde, würde man letztendlich das Spiel selbst zerstören.
Um ein guter Musiker zu sein, muss man sich der Disziplin der Musik unterordnen. Die Freiheit schön zu spielen, hängt zu einem beachtlichen Umfang von der Bereitschaft ab zu üben, sich der harten Arbeit zu unterziehen, den besten Lehrern zuzuhören, den Anweisungen des Dirigenten zu folgen und sich den Noten der gespielten Komposition unterzuordnen.
Gott ist nicht anti-autoritär. Der Sohn Gottes selbst unterwarf sich dem Willen seines Vaters. Es hat seine Ehre nicht geschmälert sich unterzuordnen. Es verletzt auch unsere Ehre nicht, wenn wir uns – wie er – Autoritäten unterordnen. Das ist keine Schwäche, das ist Stärke. Unsere (oft) negative Reaktion auf Unterordnung und jede Art von Hierarchie ist sowohl dumm als auch gefährlich. Jede Autorität abzuwerfen ist letztendlich keine Freiheit sondern wird uns dazu bringen uns selbst zu zerstören. Wir brauchen Autoritäten in unserem Leben. Unterordnung ist nicht Kapitulation. Unterordnung ist eine positive Einstellung, mit der wir als Nachfolger und Diener Jesu Christi auf Autorität reagieren. Das geschieht um seinetwillen und zeigt Respekt und Anerkennung für die Autorität, die er über uns zugelassen hat.
Alle von uns werden sich irgendwann sowohl unter Vorgesetzten als auch in der Stellung als Vorgesetzte befinden, manchmal sogar in beidem zugleich. Oft wird unsere Reaktion auf Gott durch unsere Reaktion auf Personen mit Weisungsbefugnis in unserem Umfeld geprüft. Das ist schwierig für uns. Aber wir sollten uns daran erinnern, dass es in Paulus´ Tagen mit Nero als dem Kaiser Roms nicht leichter war als heutzutage. Wir sollen uns sowohl auf hoher Ebene unterordnen – dem König oder Herrscher – als auch auf niedrigeren Ebenen, den verschiedenen Regierungsbeamten und Beamten anderer Institutionen. Ein Staat ist auf menschlicher Ebene nie perfekt, aber wir sollen ihn respektieren.
Die Kreter waren ständig in Aufstände und Konflikte verwickelt. Welchen Einfluss würde das Evangelium auf sie haben? Würde es zu noch mehr Aufständen und Konflikten führen? Es war eine der größten Befürchtungen der römischen Regierungsvertreter, dass das Christentum die Gesellschaft destabilisieren würde und vor allem die Sklaven dazu ermutigen würde, gegen die damalige Regierung zu den Waffen zu greifen. Manchmal wurden Christen auch beschuldigt, sie seien politische Aufrührer, die überall die Leute aufwiegeln und Ärger machen würden.
Diese Anschuldigungen waren falsch. In der Apostelgeschichte zeigt Lukas wiederholt, dass Christen gesetzestreue Bürger waren. Sie fachten keine bewaffneten Aufstände an und riefen nicht zu Anarchie auf. Sie stellten in diesem Sinne keine politische Gefahr für die Regierung dar. Das war nicht nur Lukas´ Meinung. Das war auch die Meinung derer, die die Anklagen gegen die Christen untersuchten (siehe z.B. die Meinung des Stadtbeamten von Ephesus in Apostelgeschichte 19,23-41, oder die Meinung des Königs Agrippa und des Statthalters Festus in Apostelgeschichte 26,31-32).
Gleichzeitig war die Unterordnung unter die Regierung nicht absolut. Die Machthaber missbrauchten ihr Amt und versuchten, die Christen dazu zu zwingen, Christi direktes Gebot zu missachten, nicht über Jesus zu reden und das Evangelium nicht weiterzuerzählen. Da weigerten sich die Christen – freundlich aber nachdrücklich (s. Apostelgeschichte 5). Sie haben keine Aufstände angezettelt oder Menschen zu den Waffen gerufen. Sie haben einfach mit dem Auftrag weitergemacht, den der Herr ihnen gegeben hatte, nämlich das Evangelium zu verbreiten. Sie waren auch bereit, die Konsequenzen dafür anzunehmen, was auch immer sie seien. Mit anderen Worten, sie ordneten sich den Autoritäten immer noch unter, auch als sie ihnen ungehorsam waren. Anschuldigungen, dass sie politische Revolutionäre waren, konnten nicht bewiesen werden[1].
Eine der Möglichkeiten, wie wir unsere Einstellung positiver Unterordnung gegen die Regierung zeigen können, ist unsere Bereitschaft und unser Eifer zu jedem guten Werk, entweder als Teil unserer zivilen Pflicht oder im Familienleben, am Arbeitsplatz oder in der Gemeinde. Wir sollten begeisterte „Täter des Guten“ sein. Paulus hat vorher über die geredet, die behaupten Gott zu kennen, die ihn aber durch ihre Taten verleugnen. Solche Menschen sind ungehorsam und ungeeignet, irgendetwas Gutes zu tun. Diese Menschen kennen Gott nicht. Man leicht behaupten Gott zu kennen, von der Hoffnung des ewigen Lebens motiviert zu sein und durch Gottes Geist lebendig gemacht worden zu sein. Die Unterordnung und unser Verhalten in der Gesellschaft sind Bereiche, wo die Realität unserer Behauptung auf die Probe gestellt wird. Sind wir bereit, uns Autoritäten unterzuordnen und in der Gesellschaft Gutes zu tun?
Milde und Sanftmut gegen alle Menschen
In Vers 2 geht Paulus dazu über, wie sich Christen im Allgemeinen gegenüber allen Personen verhalten sollen, nicht nur gegen Autoritätspersonen oder Menschen in der christlichen Gemeinde. Er drückt das sowohl auf positive als auch auf negative Art aus. Im negativen Sinn sollen Christen niemanden lästern und nicht streitsüchtig sein. Im positiven Sinn sollen sie milde sein und allen Menschen Sanftmut erweisen. Das beschreibt Menschen, die über niemand lästern und Streit vermeiden. Es beschreibt Menschen, die sanft, gütig und versöhnlich sind, die dienen wollen und alle Menschen gleich behandeln.
Das ist eine herausfordernde Aufgabe für Menschen, deren Volkscharakter dazu neigt, nach ihren brutalen Instinkten zu leben! Aber wir haben bereits gesehen, dass Paulus und Titus einst wie sie gelebt haben: „Denn einst waren auch wir unverständig, ungehorsam, gingen in die Irre, dienten mancherlei Begierden und Lüsten, führten unser Leben in Bosheit und Neid, verhasst, einander hassend.“ (Kap. 3,3) Veränderung ist möglich, nicht allein durch die Anwendung von Selbstdisziplin, sondern durch das Wirken von Gottes Geist, der reichlich in unser Leben ausgegossen ist.
Das Leben, das sie einst gelebt haben, war töricht. Der Geist hat ihre Augen genau dafür geöffnet: zu sehen, wie töricht es war. Und er hat sie weise gemacht zum wahren Leben. Ihr früheres Leben war von Ungehorsam charakterisiert, aber jetzt sind sie durch den Heiligen Geist zu positiver und freudiger Unterordnung unter Gott gebracht worden. Sie hatten es sich erlaubt, von ihren Begierden getrieben zu werden, die sie erst betrogen und dann versklavt haben. Aber Gottes Geist hat sie jetzt davon befreit. Ihre Beziehungen zu Mitmenschen waren von Bosheit und Hass geprägt, aber jetzt hat sie der Geist gelehrt zu lieben.
Der Kontrast zwischen den beiden Lebensweisen ist krass. Ein Leben ohne Gott, das in unseren Medien und in unserer Kultur so oft als die einzige Art zu leben dargestellt wird, wird als das enthüllt, was es wirklich ist. Paulus und Titus (und der Großteil der Kreter) sind in der Zeit vor ihrer Bekehrung verschiedenen „Vergnügungen“ nachgegangen. Manchmal müssen wir daran erinnert werden, dass diese „Vergnügungen“ trotz ihrer Anziehungskraft aus einer verdorbenen und verdrehten Rebellion gegen Gott entstehen. Solch eine Lebensweise ist nicht nur trügerisch, sondern auch entsetzlich und eindeutig zerstörerisch. Gegen Gott zu sein, bedeutet letztendlich gegen Menschen zu sein.
Aufopferung zum Guten
Paulus sagt zu Titus in Kap. 3,8: „Ich will, dass du auf diesen Dingen fest bestehst, damit die, die zum Glauben an Gott gekommen sind, darauf bedacht sind, sich um gute Werke zu bemühen. Dies ist gut und nützlich für die Menschen.“ Das heißt, Titus soll die Freundlichkeit und Gnade Gottes betonen, die sich in der Versorgung mit Heiligem Geist äußert. Das ist die Grundlage und Motivation dafür, anders leben zu können.
Wir müssen auch erklären, warum wir ein verändertes Leben führen sollen. Wir müssen nicht nur wissen, wie wir leben sollen, sondern auch warum wir so leben sollen. Wir müssen die Logik dahinter verstehen.
Es ist ein Widerspruch, wenn wir behaupten, das ewige Leben sei unsere Hoffnung, und wenn wir trotzdem unsere Zeit und Energie in ein trostloses Dasein voller Selbstsucht, Torheit, Ungehorsam, Hass und Bosheit stecken. Die Liebe Gottes zeigt sich in der Gabe des Heiligen Geistes. Es würde keinen logischen Sinn ergeben, wenn wir darauf reagieren, indem wir weiterhin ein Leben wie böse, wilde Tiere führen. Es würde keinen Sinn machen zu behaupten, gereinigt und wiedergeboren zu sein und weiterhin wie diejenigen zu leben, die den Geist nicht haben.
Die logische Reaktion auf Gottes Güte drückt sich durch wohlüberlegte Hingabe zum Wohltun aus. Sie verlangt den Gebrauch unseres Verstandes, wenn wir sorgfältig darüber nachdenken, wie wir antworten werden. Das beinhaltet, sein Leben zu überprüfen. Es beinhaltet, unsere Aufmerksamkeit darauf zu richten, ein positives Leben zu führen – ein Leben wie Jesus, „der umherging und Gutes tat“, wie Petrus dem Kornelius erklärt (Apostelgeschichte 10,38). Dieser Aspekt des Lebens Christi war für Kornelius sehr anziehend, der selbst die Wichtigkeit des Wohltuns in der Welt sah und versuchte, so viel Gutes zu tun wie er nur konnte, sogar als höherer Offizier einer Besatzungsarmee. Wie Paulus sagt, ist ein positives Leben mit der Hingabe zum Wohltun „gut und nützlich für die Menschen“.
So ein Leben ist anziehend. Es ersetzt nicht das Weitersagen der Wahrheit des Evangeliums, aber es „schmückt“ es: Es zeigt der Welt, welchen Einfluss die gute Botschaft Christi in dem Leben einer Person hat. Und die Menschen müssen die Wahrheit sowohl sehen als auch hören. So ein Leben ist nützlich. Es kommt allen zugute, die davon berührt sind.
Die Offenbarung von Gottes Güte und Liebe hat
letztendlich zu einem neuen Leben im Geist geführt und zu der Möglichkeit und
dem Privileg für uns, die gleiche Güte und Liebe in einer kaputten Welt zu
zeigen.
[1] Wir sollten uns daran erinnern, dass Jesus von den Juden angeklagt wurde, ein politischer Gegner zu sein, eine Gefahr für Pilatus, der jederzeit seine Anhänger dazu aufrufen könnte, gegen die Römer zu den Waffen zu greifen. Pilatus, der römische Statthalter von Judäa, hat den Fall selbst untersucht. Die Beweise waren überzeugend. Die Soldaten, die Jesus im Garten festnahmen, erlebten es selbst mit, wie er antwortete. Er erlaubte seinen Anhängern nicht, Gewalt anzuwenden und heilte durch ein Wunder die Verletzung, die Petrus mit seinem Schwert verursacht hatte. Als Pilatus Jesus darüber ausfragte, antwortete Jesus: „Mein Reich ist nicht von dieser Welt; … sonst hätten meine Diener gekämpft, damit ich nicht überliefert würde…“ (Das ist die Bedeutung der Aussage in Johannes 18,36). Im Buch Apostelgeschichte lesen wir nie von Christen, die zu Gewalt gegriffen haben, obwohl ihre Gegner manchmal gewalttätig gegen sie waren. Jesu Reich ist kein politisches Königreich wie die Königreiche in dieser Welt. Die Quelle seiner Autorität als König hängt nicht von Armeen und politischen Systemen ab. Sein Reich ist ein ewiges Königreich, in das wir durch Umkehr und Glauben eintreten. Er ruft uns nie dazu auf zu den Waffen zu greife, um das Evangelium zu verteidigen oder zu verbreiten. Das Evangelium des Königreiches wird von „Sämännern“ verbreitet, die den Samen des Wortes des Königs aussäen, nicht von Soldaten mit Schwertern oder Schusswaffen.