Gemeinde & Mission

Über den Glauben reden

von Petersen Jim

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Mike begann im letzten Jahr seines Studiums, dem Herrn Jesus nachzufolgen. Dieser neue Glaube brachte tiefe Veränderungen in sein Leben – und den Wunsch, dass andere von Christus erfahren. Im Verlauf seines geistlichen Wachstums suchte Mike Rat von reiferen Christen, wie er das Evangelium weitersagen könnte.Schon bald fand Mike heraus, dass mehr dazu gehört, über den Herrn Jesus zu reden, als er sich vorgestellt hatte. Ihm wurde beigebracht, in drei Minuten davon Zeugnis zu geben, wie er zum Glauben kam. Er schrieb es auf und lernte es auswendig. Er lernte auch, das Evangelium knapp und verständlich zu erklären. Und er lernte, wie man Fremde anspricht, mit ihnen eine Unterhaltung beginnt, und herausfindet, ob sie Interesse haben, mehr über den Herrn zu erfahren.

Mit diesen neuen Fähigkeiten begann Mike, jeden Sonntag den Botanischen Garten zu besuchen. Er ging dorthin, um zu evangelisieren. Während er durch den Garten schlenderte, betete er um Freimut und hielt seine Augen offen für Gelegenheiten, um mit Leuten zu reden. Manchmal hatte er Erfolg, aber die meisten Leute lehnten eine Unterhaltung mit ihm freundlich ab. Einige waren verärgert, dass er sie in ihrer Ruhe störte. Mike hat das aber nicht so gestört. Er dachte sich, dass er einfach ein wenig für seinen Glauben leiden muss.

Montag bis Freitag war das ganz anders. Mike war Lehrer in einer Grundschule, wo er mit vielen Kollegen eng zusammenarbeitete. Er fragte sich, wie er seine neuen evangelistischen Fähigkeiten bei seinen Kollegen anwenden könnte. Es schien nie eine passende Gelegenheit zu geben, um Unterhaltungen zu unterbrechen und das Evangelium so zu erklären, wie er es gelernt hatte. Er hatte es mehrmals versucht, aber es war nicht gelungen. Das war entmutigend und es war nicht wirksam. Schließlich versuchte er, einige Lehrer zu evangelistischen Veranstaltungen einzuladen, aber keiner hatte Interesse. Mike war frustriert und hatte keine Ahnung, was er noch tun könnte. Deshalb begann er, sich von den Kollegen zurückzuziehen.

Mike hat sich so verhalten, wie es ihm beigebracht worden war, aber der Schuss ging nach hinten los. Was war falsch gelaufen?

Evangelist oder Insider?

Wie Tausende andere Christen war Mike für eine Art der Evangelisation ausgebildet worden, die ihm im täglichen Leben nicht half. Begabte Missionare und Evangelisten hatten ihm Fähigkeiten und Methoden beigebracht, die sie selbst in ihrer Arbeit als Evangelisten benutzten. Die Methoden funktionierten auch zu einem gewissen Grad bei Mike, am Sonntagnachmittag im Botanischen Garten. Dort konnten Leute, die nicht reden wollten oder die Anstoß nahmen, einfach weitergehen. Und er auch. Er konnte die nächste Person ansprechen, die zufällig vorbei kam. Aber in der Schule mussten er und seine Lehrerkollegen miteinander arbeiten, ob sie wollten oder nicht. Auf diesem engen Raum gab es keine Ausweichmöglichkeit. Da Mike von dem Ergebnis enttäuscht war, begann er sein Leben in zwei Bereiche einzuteilen: Die Arbeit in der Schule und der Dienst für den Herrn. Der Dienst war etwas, das er am Sonntag machen würde – dachte er. Was Mike wirklich brauchte, wusste er damals nicht. Er musste lernen, mit seinen Kollegen wie ein Insider umzugehen, nicht wie ein Evangelist.

Oft gelingt es uns nicht, diesen Unterschied zu erkennen. Was für die Apostel oder für Evangelisten völlig passend ist, muss unterschieden werden von dem, was für einen Insider angebracht ist. Die einen verkünden das Evangelium, der Insider redet darüber. Wir versagen bei dieser Unterscheidung und so fühlen sich viele als Versager, die als Insider wirksam sein könnten. Nach einigen schmerzlichen Versuchen in ihrem Bekanntenkreis geben sie auf und erwähnen ihren Glauben nicht mehr. Sie verbringen den Rest ihres Lebens in Schweigen über das Evangelium und fühlen sich schuldig. Manchmal sagen sie vielleicht etwas zu einem Fremden.

Der Apostel Paulus macht den Unterschied sehr deutlich zwischen dem, wie ein Apostel evangelisiert und wie ein Insider sich verhält. Wir finden das am Ende des Briefes an die Kolosser. „Beharret im Gebet“, schreibt er, „… und betet zugleich auch für uns, auf dass Gott uns eine Tür des Wortes auftue, um das Geheimnis des Christus zu reden, für das ich auch gebunden bin.“ 1

Das war typisch für Paulus. Ihm ging es hauptsächlich darum, dass jemand der Predigt des Evangeliums zuhört. Es machte ihm nichts aus, ob einige der Zuhörer es nicht gern hörten, oder ob er dafür ins Gefängnis kam oder nicht. Er hatte nur diese beiden Gebetsanliegen: Für gute Gelegenheiten und für die Fähigkeit, sie zu nutzen. Aber achte auf den Unterschied, wie er dann die Gläubigen in Kolossä ermutigt, wie sie ein Zeugnis sein sollen. Zu ihnen sagt er: „Wandelt in Weisheit gegen die, welche draußen sind, die gelegene Zeit auskaufend. Euer Wort sei alle Zeit in Gnade mit Salz gewürzt, um zu wissen, wie ihr einem jeden einzelnen antworten sollt.“ 2

Bei den Gläubigen, die Insider in der Gesellschaft sind, ging es Paulus hauptsächlich darum, wie sie sich verhalten. Auf gute Gelegenheiten sollten sie mit weisem Verhalten reagieren. Dann, in Zusammenhang damit, sollten ihre Unterhaltungen so wie Salzgebäck sein. Man schafft es einfach nicht, nur eins zu nehmen! Man nimmt eins, und dann noch eins, bis die Schale leer ist. Paulus sagt mit anderen Worten: Redet so über den Glauben, dass die Menschen mehr wollen! Und seid dann darauf vorbereitet.

Dieser Unterschied war Mike nicht klar. Er meinte, wenn er ein Zeuge für Christus sein will, muss er jemand anderem das Evangelium verkündigen. Er betrachtete das Ziel für erreicht, wenn jemand gehört hatte, was er sagen wollte. Mit dieser Definition im Kopf versuchte er eine Unterhaltung unter seine Kontrolle zu bringen und dann das Evangelium zu erklären. Das war sein Bild von Evangelisation.

Wir alle haben schon erlebt, dass jemand versucht, eine Unterhaltung unter seine Kontrolle zu bringen. Wir reden mit jemand und denken, dass wir in einem netten Gespräch sind, und dann leitet die andere Person plötzlich auf ein Thema über, das sie schon genau vorbereitet hat, und es geht in eine Richtung, die anscheinend schon festgelegt ist. Dann leuchtet ein Warnlicht vor uns auf, und wir fragen uns: Was will er mir verkaufen? In einem Stück hat jemand es so ausgedrückt: „Wenn Sie eine Unterhaltung unter Ihre Kontrolle bringen, ist es keine Unterhaltung mehr. Es ist ein Verkaufsgespräch. Es ist ein Verkaufsgespräch, egal ob Sie über ein Produkt reden oder über Jesus Christus.“ 3

Mike braucht in den Unterhaltungen mit seinen Arbeitskollegen nicht die Kontrolle an sich zu reißen. Sie sehen sich morgen wieder, und übermorgen, jeden Tag, während des ganzen Schuljahres. Statt dessen sollte er ihnen lieber was Salziges anbieten.

Zur Suche anregen

Durch Neugier wollen die Leute mehr. Wenn sie gestillt ist, ist die Suche zu Ende.

Jesus hatte gerade Philippus aufgefordert, ihm nachzufolgen. Der war begeistert und suchte gleich seinen Freund Nathanael auf und sagte zu ihm: „Wir haben den gefunden, von dem Moses im Gesetz geschrieben hat, und die Propheten – Jesus, den Sohn Josefs, von Nazareth.“ Nathanael war skeptisch: „Nazareth“, antwortete er, „kann aus Nazareth irgendwas Gutes kommen?“ – „Komm und sieh“, sagte Philippus. 4

Philippus regte die Neugier von Nathanael an. Der wollte jetzt selbst den Mann mal sehen. Dieses kleine Gespräch verdeutlicht die Aufgabe eines Insiders. Wir sollen unsere Freunde anregen, nach Gott zu suchen. Dazu brauchen wir keinen Bibelschulabschluss. Es geht am besten durch die Weise, wie wir leben und wie wir über unseren Glauben reden.

Gespräche, mit Salz gewürzt

Ein Gespräch könnte man beschreiben als einen zwanglosen Austausch zwischen zwei oder mehr Personen. Einige sind mehr gewandt darin. Einige sind mit einer Begabung geboren und haben sofort zu jedem einen Draht. Aber jeder kann solche Fähigkeiten entwickeln und zumindest etwas verbessern. Wenn ich überlege, wer in Gesprächen besonders begabt ist, fällt mir sofort Larry King ein, der Leiter einer Talkshow. Als ich mal an einem Zeitungskiosk sein Buch darüber fand, kaufte ich es mir. Es heißt „How to Talk to Anyone, Anytime, Anywhere“ (Wie man sich unterhalten kann – mit allen, überall, zu aller Zeit). Seine Hauptaussage kann in diesen beiden Punkten zusammengefasst werden:

1. Sei ehrlich und offen über dich selbst. Teile mit, wie du über etwas denkst.

2. Interessiere dich für den anderen. Stelle Fragen und höre an, was der andere antwortet. Zuhören ist der wichtigste Bestandteil einer guten Unterhaltung.

Diese beiden Punkte wollen wir uns aus der Sicht des Insiders ansehen.

Sei ehrlich und offen über dich selbst.

Mike und ich verbringen viel Zeit auf Reisen. Das heißt, dass wir viel Zeit damit verbringen, uns mit Leuten zu unterhalten, die wir vorher nie getroffen haben. Ich habe beobachtet, dass Gespräche unter Reisenden vorhersehbaren Mustern folgen. Manchmal will die Person neben mir einfach in Ruhe gelassen werden. Manchmal will ich das auch. Einige Signale mit Körpersprache und einsilbige Antworten genügen, um das zu vermitteln.

Genauso einfach ist es, wenn wir deutlich machen wollen, dass wir gerne reden möchten. Uns gehen wahrscheinlich allen die selben Fragen durch den Kopf, wenn wir jemand Fremden treffen. Wir wollen wissen, wer das ist, woher er kommt, wovon er lebt, was ihn interessiert und ähnliches. Wenn jemand bereitwillig darüber Auskunft gibt, wissen wir: Die Tür für eine Unterhaltung ist offen. Und mir ist bewusst: Mein Gegenüber weiß das auch, wenn ich mich so verhalte.

Meiner Meinung nach gibt es in fast allen Gesprächen solche Signale, auch bei sehr tiefen Gesprächen. Wenn ich eine bedeutsame Unterhaltung führen möchte, muss die Tür zu meinem Inneren offen sein. Ich muss geradeheraus und ehrlich über mich sein. Wenn ich so rede, weiß der andere, dass er dieselbe Freiheit hat. Es entsteht eine Art Vertrauen, eine gemeinsame Ebene, auf der wir miteinander umgehen können.

Während dieses Vertrauen wächst, rede ich auch manchmal über meine Erfahrungen, die ich mache, weil ich mit Gott leben will. Das wird Teil unserer Gespräche. Das ist angebracht, denn es ist ein Teil meines Lebens. Die Bibel ist voller praktischer Weisheit. Es geht darin um den Aufbau von Beziehungen, Lösung von Konflikten, Umgang mit Stress, Gebrauch von Zeit und Geld, und so weiter. Ein Einzeiler, in dem ich die Schrift als die Quelle der Idee erwähne, die wir gerade besprechen, sagt oft mehr aus für meine ungläubigen Freunde als meine besten Ausführungen über Gott.

Je mehr wir verstehen, was das Evangelium mit unserem Alltag und unseren Beziehungen zu tun hat, und je mehr wir lernen, mit alltäglichen Ausdrücken darüber zu sprechen, desto leichter wird es, Leuten deutlich zu machen, was es bedeutet, Gott zu kennen. Warum? Weil das Evangelium das ganze Leben umfasst, wie wir uns in der Familie verhalten, am Arbeitsplatz, in der Gesellschaft. Jedes Thema, wenn es genau untersucht wird, führt zurück zu Jesus Christus, „in welchem alle Schätze der Weisheit und der Erkenntnis verborgen sind.“ 6

Freimütigkeit ist etwas anderes als Aufdringlichkeit. Für den Insider bedeutet Freimut, dass er genug Vertrauen in das Evangelium hat, dass er es als Grundlage und Maßstab benutzt, um das tägliche Leben zu meistern und zu verstehen. Es ist ein erstrebenswertes Lebensziel, in diesen Bereichen zu wachsen und zu lernen, wie man darüber reden kann. Dazu gehört auch, dass man echt ist. Wir haben eine einfache Version unserer Lebensgeschichte, wo wir auch über unsere Erfahrungen mit Gott reden. Wir müssen daran arbeiten, uns dabei so auszudrücken, dass die Leute uns verstehen. Ich denke, das hat Paulus gemeint, als er den Christen in Kolossä schrieb, dass sie wissen sollten, wie sie einem jeden antworten sollten. 7

Interessiere dich für den anderen. Stelle Fragen …

Tiefes Wasser ist der Ratschluss im Herzen des Mannes, aber ein verständiger Mann schöpft ihn heraus. 8

Fragen sind wie Schlüssel, die das Lagerhaus des menschlichen Geistes öffnen. Den meisten ist es gar nicht klar, wie viel sie anderen geben könnten, aber gute Fragen bringen es heraus. Larry King hat beobachtet: „Jeder kennt sich bei irgend etwas aus. Jeder hat mindestens ein Thema, über das er gerne redet.“ 9 Dann erklärt er, dass jemand, der sich gut unterhalten kann, anderen die Gelegenheit gibt, über dieses Thema zu sprechen.

Mein Lieblingsplatz auf dieser Erde ist der Esstisch bei uns zu Hause. Dort finden unsere Gespräche statt. Dort lernt die Familie. Wir haben oft Gäste, und meist kann man von ihnen etwas lernen.

Vor kurzem war der Tisch am Abend umringt von Freundinnen unserer Zwillinge. Eine stellte eine Frage, die dann jeder der Reihe nach beantworten durfte. Die Frage hatte kein bestimmtes Ziel, aber sie führte zu einem guten Gespräch und wir lernten viel übereinander. Es ging um die Frage: Wenn du dir auf der ganzen Welt einen Ort aussuchen könntest, wo du leben willst, wo würde das sein? In welchem Land? Warum willst du dort leben?

Wenn man in einer gelösten Atmosphäre so eine Frage stellt, öffnet das den Weg zu tieferen Gesprächen. Eine gute Unterhaltung kann sich über Monate hinziehen, weil sie darin besteht, dem anderen Fragen zu stellen, die ihn interessieren, und dann baut sie auf dieses Gespräch auf mit weiteren Fragen. Aber an diesem Punkt werden wir zu unserem ärgsten Feind: Wir sabotieren unsere eigene Unterhaltung!

… und höre zu!

Die meisten von uns haben schlechte Gewohnheiten im Zuhören entwickelt. Das Ergebnis? Wir gehen durchs Leben und würgen Unterhaltungen ab, bevor sie eine Chance hatten, sich zu entwickeln.

Wir sind schlechte Zuhörer, wenn wir uns gedrängt fühlen, Rat zu geben oder die Probleme des anderen zu lösen. Oder wir lenken vom Gesprächsthema ab, indem wir ein anderes Thema einführen, angeregt durch irgendwas, das die andere Person sagte. Eine andere schlechte Gewohnheit ist, die Unterhaltung eskalieren zu lassen zu einem Streitgespräch über Überzeugungen oder kontroverse Punkte. Die Leute werden eingeschüchtert durch die Heftigkeit unserer Gefühle, und werden still.

Manchmal sind wir im Gespräch nicht bei der Sache. Vielleicht schauen wir dem Redenden zu, nicken und lächeln sogar, aber innerlich sind wir weit weg, und beschäftigen uns mit etwas anderem. Außerdem hören einige von uns nicht zu, weil wir nur damit beschäftigt sind zu warten, dass wir auch mal was sagen können. Während wir warten, gehen wir im Geiste durch, was wir sagen wollen. Was gerade gesagt wird, ändert die Aussage nicht, die wir uns schon zurecht gelegt haben. Wir haben zu viel daran gearbeitet, um sie jetzt noch zu ändern.

Wir meinen, dass diese Dinge nicht entdeckt werden, aber es wird fast immer bemerkt, wenn wir nicht zuhören.

Ein guter Zuhörer achtet im Gegensatz dazu nicht nur auf das, was gesagt wird, sondern auch auf die Körpersprache und andere Hinweise. Der Zuhörer möchte nicht nur die Worte verstehen, sondern auch den Unterton der Unterhaltung, die Gefühle, die dabei mitschwingen. Gute Zuhörer machen den Rednern ein Kompliment durch ihre Aufmerksamkeit.

„Komm und sieh!“

Mit der Zeit merken unsere ungläubigen Freunde, dass unser Glaube uns etwas bedeutet. Es kann sein, dass sie diese Erkenntnis nervös macht wegen dem, was sie schon vorher mit Christen erlebt haben. Vielleicht denken sie: „Was jetzt? Kann ich dieser Person vertrauen, werde ich angenommen oder werde ich angepredigt?“

Wir müssen uns erst mal selbst klar werden, was wir wirklich erreichen wollen. Wir haben ein Ziel. Wir wollen, dass sie kommen und sehen wollen. Wen? Jesus! Aber wie wird das erreicht? Es hilft, wenn wir eine Vorstellung davon haben, wohin wir auf der Reise mit unseren ungläubigen Freunden als nächstes wollen.

Wenn sie zum Glauben kommen sollen, müssen die meisten Nichtchristen heute immer wieder den Herrn Jesus sehen, so wie die Schrift ihn zeigt. Petrus schreibt: „… die ihr nicht wiedergeboren seid aus verweslichem Samen, sondern durch das lebendige und bleibende Wort Gottes.“ 10

Das bedeutet, dass wir gemeinsam zur Bibel gehen müssen. Das kann man auf verschiedene Weise machen. Eine Möglichkeit, die sich für viele als einfach und fruchtbar erwiesen hat, ist, dass man einige Freunde, die sich kennen oder die etwas gemeinsam haben, einlädt, sich zu treffen und die Bibel miteinander zu entdecken. Es kommt die Zeit in der Beziehung, wo es soweit ist, dass man so was vorschlägt. Meine Frau und ich haben schon öfters einige ungläubige Freunde eingeladen mit Worten wie: „Meine Frau und ich wollen mit einigen Freunden in der Bibel lesen. Wir haben entdeckt, dass es uns im Leben hilft, aber wir machen das im Moment mit niemand. Wir sind noch nicht soweit, aber wir sagen es euch, wann wir anfangen werden.“

Die Leute brauchen Zeit, um so eine Einladung zu verdauen, weil ihnen so eine Idee wahrscheinlich noch nie gekommen ist. Wir müssen ihnen Zeit geben, sich mit dem Gedanken anzufreunden. Während wir für ihre Antwort beten, wird der Heilige Geist an ihnen wirken und ihnen helfen, die Entscheidung zu treffen. 11
Fußnoten

1) Kol. 4,2-3
2) Kol. 4,4-5
3) „The Big Kahuna“ von Danny DiVito
4) Joh. 1,45-46
5) Larry King, How to talk to Anyone, Anytime, Anywhere (NewYork: Three Rivers Press, 1994)
6) Kol. 2,3
7) Kol. 4,6
8) Sprüche 20,5
9) King, Seite 28
10) 1. Petr. 1,23

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