Gemeinde & Mission

Wie groß ist Dein Gott?

von Mehringer

Dieser Artikel ist nur als PDF-Download verfügbar

„Wenn wir glauben könnten, dass Gott selbst mit uns in der Bibel redet,  so würden wir mit Fleiß darin lesen und sie als unsere selige Werkstatt halten.“

Diese Notiz von Martin Luther zu 2.Tim 3:16 war vor einigen Monaten auf der Rückseite
einer christlichen Zeitschrift abgedruckt. Sie hatte mich nicht mehr losgelassen,
denn, einmal ehrlich zugegeben: Gibt es nicht immer wieder Abschnitte in der Bibel,
von denen wir eigentlich nicht viel Neues erwarten, nicht erwarten, dass der Herr
mich gerade durch diese Verse etwas deutlich machen will?
Vielleicht bist Du da ja geistlicher als ich, aber mir ergeht es immer wieder einmal so.
Wenn ich mich dabei ertappe, dann ist es höchste Zeit, dass ich mich an die Notiz
Martin Luthers erinnere!
Nehme ich wirklich die Zeit, tiefer in einem Abschnitt herumzugraben? Lass ich erst
dann wieder von einem Abschnitt los, wenn ich zumindest einen der Gründe weiß,
was der Herr mir mit diesem Abschnitt offenbaren will? Dann, ja dann passiert es mir
oft, dass ich aus dem Staunen nicht mehr herauskomme!
Mir erging es kürzlich so mit einem wohl bekannten, oft schnell gelesenen Abschnitt
aus Apostelgeschichte 18. Ich schreibe darüber aber nicht, um irgendwelche hochgeistlichen
Erkenntnisse zu präsentieren – denn das meiste ist wohl mehr oder weniger
bekannt. Ich schreibe dies nur als persönliches Zeugnis, um auch Dir Lust zu machen:
Lust darauf, die Bibel nicht nur oberflächlich zu lesen, Lust darauf, bei jedem
Vers zu erwarten und zu erbitten, dass der Dir Herr dadurch etwas klarmacht, zu Dir
spricht – und Lust darauf, dafür Zeit und Mühe zu investieren.

Dieser Artikel ist nur als PDF-Download verfügbar