Vorwort 122:„Es begab sich aber …“ (Lk 2,1)
Ja, so begab es sich, es ist wirklich geschehen, es ist tatsächlich passiert. Das ist etwas anderes als: „Es war einmal ….“ So beginnt ein Märchen, aber wir sprechen nicht von einem Märchen, sondern von einem Ereignis, das sich zugetragen hat. Der Herr der Welt kam auf die Welt. Der Schöpfer ist in seine Schöpfung eingetreten. Der erwartete Erlöser wurde geboren – und liebt uns.
Wenn es ein Märchen wäre, wäre es das schönste Märchen, das es gibt. Aber wer sollte sich so eine Geschichte ausdenken? Es wäre unerklärlich. „Was in keines Menschen Herz gekommen ist, das hat Gott denen bereitet, die ihn lieben!“ Das übersteigt unseren Verstand und unsere Vorstellungskraft. Und doch hat es sich so zugetragen.
Wir reden von Ereignissen, unser Glaube beruht auf Tatsachen. Und wie spannend ist das, was geschehen ist! Der Erwartete kommt, liebt und siegt. Das hat eine Auswirkung auf unser Leben, denn bis heute werden wir von dem Frieden überflutet, den der Friedefürst gebracht hat. Wir genießen diesen Frieden jetzt, inmitten von Gewalt, Ratlosigkeit und Finsternis. Welche Freude hat uns der Herr Jesus ins Herz gegeben! Liebe, Freude, Friede, ….
Ja, was damals geschehen ist, hat unser Leben verändert. Unser Denken und Verhalten ist vom Herrn Jesus geprägt. So soll es auch weiterhin sein!