Gemeinde & Mission
Vorwort

Vorwort 75: Der Dienst des Herrn

von Lindner Andreas

Wann begann und wann endet der Dienst des Herrn? Der Dienst des Herrn sollte so bald wie möglich beginnen, und er sollte nie enden.

Bei manchen beginnt er mit der Bekehrung. Zu meiner Schande muss ich zugeben, dass es mir erst 14 Monate nach meiner Bekehrung klar wurde, dass ich mich dem Herrn unterordnen und ihm dienen soll. Von da an hat sich mein Dienst für den Herrn intensiviert und auf viele Lebensbereiche ausgeweitet. In den ersten Jahren dachte ich, dass wir dem Herrn hauptsächlich bei evangelistischen Einsätzen oder durch Verbreitung seines Wortes dienen. Später entdeckte ich, dass wir ihm auch in unserem Alltag, in der Familie und im Beruf dienen können (Kol 3,21-24).

Leider wird Dienst oft als Unterdrückung oder als Fluch angesehen und erlebt. Wie wunderbar ist es, dass wir schon bald alle Flüche los werden. Wir lesen über die Zeit in der himmlischen Stadt: „Und keinerlei Fluch wird mehr sein, und der Thron Gottes und des Lammes wird in ihr sein, und seine Knechte werden ihm dienen“ (Offb. 22,3). Dort gibt es einen ewigen Dienst, und doch nur Segen und keinen Fluch, keine Unterdrückung. Wie wunderbar wird es dort sein in der Gegenwart des Herrn, in seiner Herrlichkeit, mit allen Heiligen vereint! Auch dann dürfen wir ihm weiter dienen und ihn verherrlichen! Er allein ist es wert, dass wir ihn in alle Ewigkeit anbeten, ihn lieben und ehren.

Deswegen können wir sagen: Der Dienst des Herrn sollte so bald wie möglich beginnen, und er sollte nie enden.

Hast du schon begonnen, dem Herrn zu dienen? Wenn nicht, frage ich mich, ob du überhaupt in den Himmel willst. Denn dort werden seine Knechte ihm dienen, und sie freuen sich schon darauf.

Andreas Lindner